Chapter 8 – Respekt und Angst

Erklärt vieles in dieser Untergrund-Welt

Viertel Kilo pro Woche ging „unter die Theke“ durch bei mir. Das erregt Aufmerksamkeit im Viertel, alte „Freunde“ schauten lüstern auf die Regenbogenscheine die in meiner Hosentasche schlummerten, den Goldring, ein Mercedes E 220 Oldtimer aus dem Baujahr 1990 mit nem‘ 4 Gang Getriebe. Schwarze Felgen drauf, schließlich hat man nun ein Image zu pflegen. So kam es das ein Türke mir schrieb und sich treffen wolle. Wir trafen uns und er erzählte mir das ein paar alte Hasen mich sehen möchten. Ich willigte ein und gab zu Protokoll das ich auf einen Anruf Seiten derer warte. So kam es auch: „Bist du der und der? – Warte dort und dort ich bin der mit dem weißen Wagen“ forderte er von mir. Kleines Unbehagen packte mich aus der Paranoia heraus, vielleicht ist das doch ein Plan um mich zu verletzen bzw. aus dem Verkehr zu ziehen. Die Polizei einzuschalten, wenn etwas passieren sollte, ist nicht möglich – man steckt selber zu tief drinnen und würde komplett auffliegen. Ich wartete wie vereinbart am Treffpunkt, stieg ein und wir begrüßten uns und fuhren durch die Stadt. – Alles gut keine Gefahr. Was möchte der aber von mir? Er sah mich genau an und dann kam: „Alter? Sag mal? Bist du der kleine Bruder vom Santana?“(Deckname meines mittleren Bruders) – „Ja man bin ich, du warst wohl mit ihm unterwegs oder was?“ und kein Scherz er sagte: „Ja er hat mich komplett verprügelt als wir jünger waren und danach wurden wir gute Freunde“ Gelächter hallte durchs Auto. Doch was möchte dieser Typ von mir? Er befragte mich einige Dinge und das er von meinem Hasch erfuhr in letzter Zeit. Er selbst? Völlig kontrolliert vom Crystal, eine reine Zombiedroge. Er und seine Leuten brauchen das Hasch, um runter zu kommen nach 5 Tagen am Stück ohne Schlaf. Zusätzlich kam ein Deal den er mir vorschlug. Er fragte mich ob ich Interesse habe ins Amphetamin und Crystal Geschäft einzusteigen denn sie selbst bekommen es nicht los aufgrund von mangelnden Kontakten und gewissermaßen „Eiern“. Ich habe bis heute eine prinzipielle Anti-Einstellung gegenüber Crystal. Sie zerstört Leben auf Anhieb ohne Rücksicht auf Individuen, ausnahmslos jeden. Ich sah zu viel von diesen C Junks in meinem Leben, Haut die sich löste, ausgefallene Zähne, magere Körper, blicke die einer Leiche nah sind.

Alles in mir sagte NEIN. Geh keinen Deal mit dieser Gestalt ein. Ich verneinte und bejahte den Deal nicht, bot ihm schlitzohrig aber mein Hasch an. Wie er sich freute als ich ihm ein Gramm zum Schaltknüppel legte. Verkehrte Welt. Wir fuhren daraufhin zu ihm nachhause, bei denen 5 weitere Seelen zugeschossen auf Nase rumlungerten und mit aufgerissenen Augen mich begrüßten. – widerlich. Ich sah 2 riesengroße Beutel Crystal und einen Beutel Amphetamin auf dem Tisch liegen. Er sah mein Blick und fragte daraufhin ob ich kostenlos was probieren möchte, Politik in dieser Branche. Ich lehnte dankend ab doch nahm ein Gramm Pep (Amphetamin) für die Jungs mit. Und ließ weitere Gramm Hasch liegen zu vergünstigten Preis, damit diese armen Seelen Schlaf finden. In dieser Region des Drogenhandels wollte ich nichts zu tun haben, ich war zufrieden mit dem Geld das mir mein Hasch/Weed einbrachte. Denn diese Junkies stechen nach tagelanger Schlaflosigkeit zu, sie sind absolut unberechenbar und zu allem möglich. Sie sind nicht mehr Herr ihrer selbst. Ich schätze da ich den Deal nicht einging wurde ich verpfiffen. Mein Hasch störte plötzlich eine verdammt gefährliche Organisation der Stadt, den Zigeunern. Das waren die C Barone der Stadt und wirklich extrem zwielichtige Personen. Angst klopfte an der Tür. Fortsetzung folgt!..

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